und hier die ganzen Informationen:

vom 19.12.2025

Die Union Deutscher Heilpraktiker Bayern kritisiert die Darstellung des Heilpraktikerberufs in der Sendung „ZDF Magazin Royale“ mit Jan Böhmermann vom 19. Dezember 2025 als pauschalisierend und der beruflichen Realität nicht angemessen.

Kritische Auseinandersetzung mit Gesundheitsberufen ist legitim und notwendig. Was jedoch nicht akzeptabel ist, ist die vereinfachende Darstellung eines gesamten gesetzlich geregelten Heilberufs auf Grundlage zugespitzter Einzelfälle.

Der Heilpraktikerberuf ist in Deutschland rechtlich geregelt. Die Erlaubnis zur Berufsausübung setzt eine Überprüfung durch die zuständigen Gesundheitsämter voraus. Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker tragen eine hohe persönliche Verantwortung für ihr berufliches Handeln.

Belegbare Hochrechnungen zeigen, dass jährlich 46 Millionen Patientenkontakte in heilpraktischen Praxen stattfinden. Diese Inanspruchnahme erfolgt freiwillig, informiert und häufig ergänzend zur ärztlichen Versorgung. Patientinnen und Patienten suchen Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker bewusst auf – insbesondere bei chronischen oder komplexen Beschwerden.

Die UDH Bayern fordert eine sachliche, differenzierte und faktenbasierte öffentliche Diskussion über den Heilpraktikerberuf. Kritik ist notwendig. Pauschale Herabsetzung ist es nicht. Wer aufklären will, muss differenzieren.