Union Deutscher Heilpraktiker
Landesverband Bayern e. V.

und hier die ganzen Informationen:

Bereits im Sommer diesen Jahres hat der Bundestag ein Gesetzespacket abgesegnet. Dabei wurden die „Respiratorische Synzytial Viren“ in den §7 (Position 38a) des IFSG aufgenommen. Das Betrifft uns als Heilpraktiker natürlich auch. Nicht nur Ärzte und Labore sondern auch wir als HP unterliegen der Meldepflicht – für uns als HP besteht damit auch ein Behandlungsverbot.

Nun stellt sich die Frage wie wir als Heilpraktiker damit in unserem Praxisalltag umgehen sollen.

Wenn man den §7 Abschnitt 1 liest, steht dort wörtlich:

(1) Namentlich ist bei folgenden Krankheitserregern, soweit nicht anders bestimmt, der direkte oder indirekte Nachweis zu melden, soweit die Nachweise auf eine akute Infektion hinweisen:

Wir empfehlen daher unseren Kollegen, Patienten bei denen der Verdacht auf eine RSV-Infektion bestehen könnte (siehe dazu auf folgende Seite des RKI mit Stand 18.09.2023 – hier klicken um den Link aufzurufen). entsprechend zu reagieren.

Konkret muss jedoch der Verdacht auf eine akute Infektion (siehe §1 – Abschnitt 1 – wie oben zitiert) vorliegen. Es gilt also zu hinterfragen ob sogenannte typische Symptome einer RSV-Infektion vorliegen. Auch diese sind auf der Seite des RKI aufgeführt. Im Zweifel empfehlen wir, den Patienten in ärztliche Obhut zu überweisen, die geeigneten Desinfektionsmaßnahmen durchzuführen und zu dokumentieren und selbstverständlich den Patienten und den behandelnden Arzt zu informieren und das Meldeverfahren durchzuführen.

Leider liegen uns aktuell sehr unterschiedliche Informationen vor, welche wir erst noch hinterfragen und sortieren müssen. Wenn sich wesentliche neue Erkenntnisse ergeben informieren wir Euch ggf. über einen Sondernewsletter. Ansonsten hoffe wir in unserem nächstem Newsletter, welcher Anfang November erscheint, konkretere Informationen geben zu können.

 

 

 

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