Union Deutscher Heilpraktiker Landesverband Bayern e. V.

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1. Oktober 2019 – #Rette Deine Homöopathie!

Erstmals werden ein Heilpraktikerverband (FDH) und die ärztliche Hahnemanngesellschaft gemeinsam aktiv

Dienstag, 1. 10. 2019

Grund hierfür ist ein kürzlich von einem Parteimitglied der Grünen vorgebrachter Antrag. Der Inhalt: Beim Parteitag im November 2019 soll diskutiert und abgestimmt werden, dass Homöopathie zukünftig einerseits keine gesetzliche Kassenleistung mehr sein solle, zudem soll homöopathischen Arzneimitteln der Arzneimittelstatus aberkannt werden. Letztere würde die Apothekenpflicht, die traditionell für diesen Typ Arzneimittelmittel gilt, unterwandern. Homöopathische Mittel würden zukünftig in Supermärkten und dergleichen Einrichtungen verkauft. Aktuell deutet sich die Tendez an, dass die Grünen bei den nächsten Bundestagwahlen an der Regierungsbildung beteiligt sein werden. Sollte der gestellte Antihomöopathie-Antrag im November tatsächlich angenommen werden, wären die Grünen zudem eine erste Partei, dann mit Regierungsbeteiligung, die eine antihomöopathische Grundlinie in die Parteilinie und damit die bundesdeutsche Politik integriert.

Was ist von den beiden zur Sprache gebrachten Punkten des Antrags zu halten?

Ähnliche Fordungen kann man in letzter Zeit häufig aus den Reihen sogenannter „Skeptiker“ vernehmen, die sich offen dem Kampf gegen Hömöopathie (u.a.) verschrieben haben. Ein häufig vorgebrachtes Argument in diesem Zusammenhang: Der Arzneimittelstatus der Homöopathika müsse aberkannt werden, weil hierdurch „die Patientensicherheit besser gewährleistet werden könne“. Skeptiker sehen es also als patientengefährdend an, wenn homöopathische Präparate nur in Apotheken verkauft werden dürfen. Offensichtlich richtig ist jedoch, dass es sich genau umgekehrt verhält. Wären homöopathische Präparate frei in jedem Geschäft verfügbar, gäbe es keine Beratung mehr aus Sicht des Apothekers. Unkontrollierte Selbstbehandlung verschiedenster Krankheitsbilder würde noch mehr zunehmen. Im Sinne der Patientensicherheit gilt es demgemäß ganz im Gegenteil, diesen undurchdachten Entwicklungen entschieden entgegen zu treten.

Das sehen auch unsere Kollegen von der FDH sowie die Ärzteschaft der Hahnemanngesellschaft in ganz ähnlichem Licht. Daher haben beide gemeinsam eine Petition an die Grünen ins Leben gerufen, um eine klare Botschaft zu senden, die es der Partei einfach machen sollte, den eingereichten Antrag im November gegenteilig abzustimmen: Homöopathische Arzneimittel sind nun mal Arzneimittel, damit gehören sie nicht in die Verkaufsregale von Supermärkten oder Lebensmittelgeschäften, sondern die Hände der sachkundigen Apothekerinnen und Apotheker. Damit möglichst viele Patienten, auch solche, die gesetzlich versichert und oft nicht typischerweise Patienten der Heilpraktiker sind, gut und fachgerecht im Sinne der Homöopathie beraten werden können, sollte die Homöopathie zudem als Leistung der gesetzlichen Kassen erhalten bleiben.

Liebe Kollegen und Patienten. Wir möchten Sie bitten, sich mit Ihrer Unterschrift an der Petition zu beteiligen.

Link: #Rette Deine Homöopathie

Weitere Informationen: Heilpraktiker Newsblog

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,

Ihre UDH Bayern!

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